Anlässlich der „10 Jahre Bologna MinisterInnen – Jubiläumskonferenz“ finden vom 11. - 14.3 eine Demo, alternativer Gipfel und mehrere Aktionen, unterstützt von verschiedenen Aktionsbündnispartnern, statt. Die Mobilisierung an den Instituten, sowie im In- und Ausland läuft auf Hochtouren.
Internationaler Zusammenhalt
Im Zentrum des Gegengipfels soll, neben den Workshops und Diskussionen, der internationale Zusammenhalt stehen. Der Bologna-Prozess und seine Umsetzung hat in verschiedenen Ländern zu Problemen geführt, deshalb muss man gemeinsam für Lösungen kämpfen. Die verschiedenen Protestbewegungen (die teilweise schon Jahre existieren) sollen für einen besseren Austausch zusammengeführt werden. In den letzten Wochen wurde viel Zeit in die Mobilisierung investiert und die Studierenden nahmen an nationalen Treffen in verschiedenen Städten wie Dresden, Berlin, Davos, Paris, Bologna oder auch Rom teil.



Wien


Die bereits über fünf Wochen andauernde Besetzung des Audimax hat nicht nur Bildung zumThema gemacht, sondern auch ein ganz anderes soziales Problem zu Tage gebracht: Obdachlose haben das Audimax zu ihrer Zufluchtsstätte gemacht und nehmen die Verköstigung der Volxküche und die beheizten Räume, als Aufenthalts- und Schlafräume in Anspruch.
12 Tage wird an der Uni Wien nun schon gestreikt. Immer mehr Studenten und Unis auf der ganzen Welt solidarisieren sich mit den Prostestbewegungen; in Österreich werden inzwischen auch Hörsäle der Unis in Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck besetzt. Es kommt langsam Bewegung in die Bildungsdiskussion. Wissenschaftsminister Johannes Hahn hat den Unis 34 Millionen Euro versprochen, doch die Studenten kritisieren dieses "34-Millionen-Zuckerl" als "billigen Ruhigstellungsversuch" und beharren weiterhin auf ihren Forderungen. Mit Demonstrationen, Besetzungen und Aktionstagen wird es in den nächsten Wochen weitergehen. 





